Was für eine Woche…

06.11.2023 | Europa, Gran Canaria, Spanien | 0 Kommentare

Simsalabim – da bin ich wieder 🙂

Eine weitere Woche ist vergangen, und ich kann mich definitiv nicht über Langeweile beschweren 😆

Dienstag, Mittwoch und Donnerstag verbrachte ich fast den gesamten Tag damit, eine Werkstatt zu finden, die kurzfristig Termine frei hatte. Meine Freunde Florence und Andi halfen mir dabei sehr, indem sie Kontakte herstellten, auf Spanisch anriefen und ihre Verbindungen nutzten. Ich bin dankbar, solche Freunde zu haben, und auch dafür, dass sie gerade auf der Insel sind und mir vor Ort helfen konnten.

Grund ist der Vorfall aus dem letzten Beitrag, als Olaf fast liegen blieb, denn dabei stieg dichter Rauch aus dem Motorraum auf, fast wie in einer Disko mit Nebelmaschine. Das bereitete mir in diesem Moment ein sehr mulmiges Gefühl. Ich wurde jedoch beruhigt und mir wurde versichert, dass es nur vorübergehend „heiß“ geworden war und alles in Ordnung sei.

Beim Anfahren im ersten Gang, am Kupplungsschleifpunkt, hüpfte Olaf unangenehm und es breitete sich ein merkwürdiger Geruch im Fahrzeug aus. Selbst für mich als Neuling im Bereich KFZ war klar, dass hier etwas nicht stimmte. Die Vermutung / Befürchtung, dass es an der Kupplung lag, lag daher sehr nahe.

Da am Mittwoch auch ein Feiertag in Spanien war, ist das der Grund gewesen, warum sich niemand meldete oder ans Telefon ging 😆

Wir verbrachten die Tage in einem Nationalpark auf der Insel, etwa 1700 Meter über dem Meeresspiegel, bei viel kühlerem Wetter. Hier war es sehr ruhig, und wir konnten erneut testen, wie lange wir völlig autark leben können (Strom, Wasser usw.). Die Ruhe hab ich aber bei den Tagen tatsächlich gebraucht… nicht nur einmal hatte ich den Gedanken, dass es eventuell schon das Ende der Reise in Olaf ist…

Alle anderen Werkstätten hatten entweder erst in 2-3 Wochen Termine frei oder sagten direkt ab, weil ihre Werkstatt zu klein für Olaf war. Obwohl auch der „Bus & Truck Service“ wegen fehlender Termine absagte, fuhr ich am Freitagmorgen dorthin, damit jemand sich das Problem ansieht und zumindest Ersatzteile vorbestellen kann…

Nach einer kurzen Überprüfung des Fahrzeugs forderte der Mechaniker mich jedoch auf, in die Werkstatt zu fahren.

Peanut begleitete mich, und er erfreute sich großer Beliebtheit bei allen Mitarbeitern vor Ort 🤌 Er ist einfach unwiderstehlich 😆

Etwa drei Stunden später waren zwei Mechaniker mit Olaf fertig, und wir konnten endlich weiterfahren. Sie zeigten mir dabei auch die völlig abgenutzte Kupplung. Ein Wunder, dass ich damit noch so weit (~45km) gekommen bin..

Nach dem Schock und Stress stand dann eine nachgezogene Halloween Party „Nomad Island“ in Las Palmas an um dann am Samstag wieder auf einen Campingplatz zu fahren, damit wir uns ausbreiten und in Ruhe Arbeiten können.

Wie froh und dankbar ist bin, dass sich nun doch alles noch so schnell, sogar vor dem Wochenende, geklärt hat – das lässt sich kaum beschreiben…

 

Laut aktuellem Plan wird dieses Wochenende allerdings vorerst das letzte auf Gran Canaria sein, da es uns weiter nach Teneriffa zieht. Die genaue Fährüberfahrt wird sich in den nächsten Tagen zeigen…

Hier erwarte ich eine bessere Infrastruktur für Camper und auch eine größere „Community“, um mehr in Kontakt mit anderen zu kommen. Ob sich das als wahr heraus stellt wird sich dann zeigen 😉 

 

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