Rückblick: Eine Woche auf Gran Canaria

30.10.2023 | Europa, Gran Canaria, Spanien | 0 Kommentare

Simsalabim – da bin ich wieder 🙂

Nach einer Woche auf den Kanaren melde ich mich wieder zurück.

Ich dachte erst, dass durch das wenige Reisen wenige Erlebnisse zusammen kommen. Aber: da hab ich mich getäuscht 😆

Im Prinzip bin ich mehrfach zwischen Las Palmas, wo Freunde von mir derzeit wohnen, und Stellplätzen/Campingplätzen Richtung Airport hin- & hergependelt.

Grund dafür: In Las Palmas bietet sich als Stellplatz nur ein großer Parkplatz direkt an der Promenade an. Die Lage (und der Preis von 3,- €/24h) sind hier zwar super, allerdings steht Olaf so den ganzen Tag in der Sonne, wodurch es Peanut viel zu warm wird im Inneren. 

Deshalb hab ich hier eher die Nachmittage & Abende genutzt, um meine Freunde zu treffen und gemeinsam eine tolle Zeit zu verbringen mit Sport, gemeinsamen Essen & Gesprächen.

Außerhalb der Stadt hatte ich dann entweder die Möglichkeit, die Klimaanlage zu nutzen, da die nur mit „Landstrom“, also Stromkabel, funktioniert oder ich war sowieso am Arbeiten und konnte mich so um Peanut kümmern.

Heute hatte ich dann noch ein Erlebnis der „besonderen Art“, bei dem ich auch den Gedanken hatte: „Mist das Vanlife ist jetzt vorbei“….

Da ich heute mehr in das Inselinnere wollte und man dafür eine Camping-Erlaubnis vom Rathaus braucht, hab ich mich auf den Weg dahin gemacht, aber leider auch nach 1h keinen Parkplatz für Olaf in der Nähe gefunden. Meine einfache Lösung: einfach weiter weg parken.

An einem Berghang hab ich dann auch einen Parkplatz an der Straße entdeckt und mir direkt gesichert.

Beim Rückweg dann das große Problem: auf der 2-Spurigen Straße konnte ich nicht wenden – d.h. ich musste der Straße weiter folgen. Die hat mich dann überraschenderweise durch sehr enge Gassen in eine Siedlung gebracht, bei der es auch direkt sehr, sehr, seeeehr steil nach oben ging. Leider hab ich an der Stelle Olaf massiv überschätzt, bzw. wie „tief“ er dann doch liegt… und bin aufgesessen.

Ohne den Schwung konnte ich nicht mehr weiter fahren, nach unten habe ich mich auch nicht getraut.. 

Nach einer gefühlten Ewigkeit und der Hilfe mehrerer sehr lieben Anwohner und einem Pannendienst haben wir es dann doch noch aus der Bredouille geschafft.

Ich hatte mich dabei nicht mehr getraut weiter zu fahren – dazu waren die Gassen zu eng. Der Abschleppdienst hat sich dabei auch noch fast festgefahren… konnte dann aber beide Fahrzeuge befreien.

Allerdings: Olaf nur für wenige Meter, denn gleich ging es wieder in eine sehr enge 90° Kurve, bei der es den Motor immer abgewürgt hat, da es zu steil war. Mit Stahlseil hat es dann am Ende geklappt..  

Manko des Ganzen: die Trittstufe hat bisschen etwas abgekommen – und ich fürchte leider auch die Kupplung…

Zumindest beim 1 & 2 Gang sowie beim Rückwärtsfahren „hüpft“ Olaf am Schleifpunkt als würde er absaufen. Und es riecht gleichzeitig sehr brenzlig…

Das Problem muss ich die Tage direkt in einer Werkstatt unter die Lupe nehmen lassen..

Wenn sich damit wer auskennt: um Rat bin ich immer dankbar 🙏

Abgesehen davon geht es uns allen gut 🤗

 

Nach dem Schock bin ich dann weiter gefahren auf einen „Öko Campingplatz“, für den ich mir extra die Genehmigung geholt hatte.

Die kosten hier zwar nichts, allerdings muss man die Plätze wie ein Hotel „von-bis Datum“ reservieren.

Manche haben Sanitäranlagen, Picknick Tische etc – andere wie mein aktueller dagegen keinerlei Infrastruktur.

Hier werd ich nach dem heutigen Schock erst einmal einige Tage bleiben und mich erholen. Die Ruhe kann ich, aber auch Olaf und Peanut jetzt sehr gut gebrauchen…

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