Simsalabim – da bin ich wieder 🙂
Die gestrige Fahrt hat uns etwa 140km weiter Richtung Norden gebracht. Die kleine Stadt heißt Coca, eine malerische Stadt in der spanischen Provinz Segovia, berühmt für ihr imposantes Castillo de Coca, ein beeindruckendes gotisches Schloss aus dem 15. Jahrhundert, das zu den herausragendsten Beispielen der Mudéjar-Architektur zählt.
Der kleine aber wunderschöne Campingplatz liegt 2km vor dem Ort mitten in einem Pinienwald.
Bei unserer Ankunft war neben uns nur ein einziger weiterer Camper da – das hat sich inzwischen allerdings etwas geändert. Nun sind es immerhin 3-4 😆
Die Besitzer des Platzes sind total lieb. Sie sprechen zwar kaum Englisch – das dafür aber weit besser als ich Spanisch 😆
Direkt bei der Ankunft gab es eine 5min Führung über das Gelände inkl. Erklärung, welche Plätze in Hinsicht auf Schatten und Ameisenbefall die besten sind. Eine Einladung in die eigene kleine Bar im Irish Pub Stil gab es auch direkt. Hier kocht die Chefin selbst – und soweit es sich bisher sagen lässt auch sehr lecker.
Die Spaziergänge hier durch den Pinienwald machen total Spaß. Der Weg besteht fast überall aus feinem Sand. Hier barfuß zu gehen ist für mich daher Pflicht. Nur die Pinien-Nadeln stören dabei ab und an 🫣
Auffällig hier sind direkt zwei Dinge:
- zum einen ist es hier so still, wie ich es selten erlebt habe. Kein Wind, keine Insekten, … einfach nichts ist hörbar.
- Das Harz von den Pinien wird hier geerntet. Die blutenden Bäume zu sehen ist ein sehr gewöhnungsbedürftiger Anblick für mich
Auf dem Platz wird noch bis Samstag verweilt. Da morgen ein Regentag angesagt ist, wird wieder mal viel Zeit zum Arbeiten sein. Und das obligatorische Suchen nach einem neuem Stellplatz in Richtung Santiago 😆


zuerst mal noch hbd und grüsse zu mama (und bruno) 🍾🥂
tolles kastell. müsste man ja fast selber mal anschauen. aber zuerst wäre dann doch noch die alhambra dran 🙂
aber frage, was wird mit dem pinienharz denn eigentlich gemacht?
bin tatsächlich auch sehr überrascht, wie viele Burgen es hier noch gibt – meist in einem super Zustand 😳
Die Frage wegen dem Pinienharz hatte ich auch. Anscheinend wird es primär zum Räuchern und für die Salben- und Pflasterherstellung verwendet, da es stark antiseptisch wirkt.