Simsalabim – da bin ich wieder 🙂
Beim letzten Beitrag hatte ich erwähnt, dass wir uns im Laufe des Tages überlegen wollten, ob wir eventuell länger in Golegã verweilen möchten oder nicht. Nachdem es uns allen hier so gut gefallen hat, war die Entscheidung nicht sonderlich schwer.
Zwar kam Olaf die Tage dennoch auf ~40km Strecke, aber dazu gleich mehr. Ansonsten haben wir uns lediglich zu Fuß bewegt.
Die kleine Stadt ist überwiegend sehr schön – und es ist spürbar wie viel Mühe sie sich geben, es Touristen so angenehm wie möglich zu machen. Alles ist neu renoviert und auch technisch super ausgestattet. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Cafés, Restaurants, Dörfläden und einen grossen Supermarkt.
Allerdings hat es auch die ein oder andere Schattenseite. Bei einem Spaziergang mit Yuma wenige Meter aus der Stadt hinaus haben wir auf einem Schotter-Parkplatz eine Familie mit 5 Kindern – alle geschätzt etwa 3-6 Jahre alt – gesehen, die dort anscheinend in einem kleinen Planwagen leben.
Direkt gegenüber von der Straße habe ich mich daher zunächst sehr gefreut einen kleinen See mit Seerosen zu entdecken. Und auch einige Pferde, die dort im Wasser standen. Erst auf den zweiten Blick hab ich erkannt, dass sie an einer sehr kurzen Leine gehalten wurden – ohne Futter oder der Möglichkeit den Schatten aufzusuchen 😰🫣
Die Vormittage waren die letzten Tage sehr geprägt von organisatorischen Aufgaben. Es gab einige Entscheidungen aber auch eine Änderung, auf die ich in den nächsten Wochen näher eingehen werde. Ab dem Mittag war die Hitze so enorm, dass sich der Sinn einer Siesta wieder erschlossen hat. Temperaturen von > 30 – 35 °C, empfunden wie 38-40 °C, waren sehr lähmend – aber ganz nach meinem Motto: „Niemals ohne kurze Hose“ 😆
Da wir recht viel gefahren sind die letzten Wochen, kam ich über die geplanten 10.000 km, bei denen ich Olaf jeweils einen Ölwechsel spendieren möchte. Immerhin hat der alte Herr bereits 190.000 km auf dem Buckel und soll nur das Beste bekommen 😂
Ein Telefonat später hatte ich auch direkt einen Termin für die Woche bekommen. Das Ganze lief recht einfach, wenn auch zeitaufwändiger als gedacht, ab. Nach 2h waren wir dann auch schon fertig und konnten den Rückweg von ~20km antreten.
Jetzt fehlt mir noch ein Gaslieferant, der auch deutsche Gasflaschen befüllt – eine ist bereits restlos leer und die andere neigt sich auch schon den 50%. Nach meiner Recherche sollte es in der Nähe von Albufeira so einen Service geben. Drück mir gerne die Daumen, dass das Internet mich hier nicht belogen hat 😆
In ~2 Wochen wird ein guter Freund gemeinsam mit seiner Frau an der Algarve zu Besuch kommen. Darauf freuen wir uns alle schon sehr. Neben der Erkundung der Gegend, Baden / Tauchen, Kneipentouren, … wird in den Tagen viel Arbeiten angesagt sein, da wir gemeinsam ein neues Projekt gestartet haben und die gemeinsame Zeit auch als „Kick-Off Event“ nutzen werden.
Direkt darauf im Anschluss geht es dann auf Gran Canaria – die Fähre ist nun endgültig gebucht.
Den morgigen Tag werden wir hier noch in Ruhe in Golegã verbringen. Weiter geht es dann am Sonntag – wieder zurück zum Meer etwas nördlich von Lissabon für eine Nacht. Bis zur Algarve wird es dann noch einen Zwischenstopp geben, bevor wir uns einen schönen Platz für eine längere Zeit suchen werden…
Dann wird es auch wieder mehr zu berichten geben nehme ich an 😉

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