Am Ziel des Jakobsweges

17.09.2023 | Europa, Spanien | 4 Kommentare

Simsalabim – da bin ich wieder 🙂

Als Erstes: Uns geht es allen gut – von den Unwettern in Spanien / Valencia haben wir nur durch Zufall in den Nachrichten erfahren 🫣


Das Wochenende (Sa + So) haben wir einiges an Strecke gemacht.

Von Coca aus ging es aus dem Pinienwald zunächst weiter zu einem freien Stellplatz in Folgoso de la Ribera. Hier hat das Dorf am Stadtrand direkt neben einem Spielplatz und dem Start eines Wanderweges einen Stellplatz für Wohnmobile eingerichtet, den man kostenfrei nutzen kann. Inklusive Frischwasser und Servicestation und (normalerweise wenn nicht gerade abgeschlossen 🫣) öffentlichen Toiletten.

Auf der Reise war es das erste Mal autark & frei stehend – und es ist schon eine spezielle Erfahrung, die mir aber sehr gut gefallen hat. Nur wenn vorbeigehende Passanten durch die Fenster schauen fühlt es sich etwas merkwürdig an 😆

Bereits auf der Fahrt nach Folgoso de la Ribera bei knapp 1100Hm war direkt spürbar: es wird nun die nächsten Tage etwas kühler für uns. Je 100m wurde es 1°C kälter.
Zwischenzeitlich hatte mir Olaf auf der Fahrt nur noch 13°C angezeigt. Am Ziel angekommen waren es aber immerhin wieder 19°C (560Hm), nachts hatte es dann aber wieder auf 13°C abgekühlt.

Den Wanderweg sind wir als Gassirunde auch mit Yuma gelaufen. Ein wunderschöner Weg direkt an einem kleinen Wasserkanal auf der einen Seite und einem kleinen Fluss auf der anderen Seite entlang und vorbei an Wassermühlen.

 

 

Heute sind wir dann morgens direkt weitergefahren – und haben die letzten Kilometer auf dem Weg nach Santiago de Compostela gerockt.

Etwa 50km vor dem Ziel hatte ich kurz den Gedanken: jetzt müsste ich doch bald einmal einige Pilger sehen. Und (nicht übertreiben!) 5 Sekunden später ging es direkt los: Zahlreiche Wanderer, vollgepackt mit Rucksack und angehängter Muschel liefen am Straßenrand.

Mit jedem Kilometer näher an Santiago wurden es mehr und mehr – trotz erneutem Regen.

Die Aussicht bei der Fahrt war heute wieder sagenhaft schön – soweit ich sie genießen konnte. Denn durch starken Wind von beiden Seiten hab ich mich heute vermehrt auf die Straße konzentrieren müssen. Nicht nur einmal hat es Olaf 1/2 – 1m zur Seite gedrückt. Dadurch bin ich aber etwas langsamer gefahren, um die Stabilität wieder zu erhalten und hatte dann doch auch noch etwas die Möglichkeit, mir die Natur und die kleinen Dörfer anzuschauen.

Hier angekommen haben wir nach kurzer Suche auch den Stellplatz gefunden – quasi eine einfache aber umzäunte Wiese mit Servicestation, WC/Toiletten und einer 150m entfernten Bushaltestelle. Hier halten sich gerade auffällig viele Urlauber aus den Niederlanden auf 🤷🏻‍♂️

Die werden wir morgen auch direkt nutzen um die Vans stehen zu lassen und mit dem Bus in die Stadt zu fahren – quasi immer der strahlenden Muschel hinterher 😆

 

4 Kommentare

  1. joe

    hmmm, das essen sieht ja lecker aus. jetzt habe ich echt grad hunger gekriegt – morgens um 3’40 uhr 🤣

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    • Adrian

      😆 geht mir auch jedes Mal so, wenn ich die Bilder anschaue.

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  2. Margareta

    Adrian, jetzt endlich bin ich – Dank Michael – auch auf Empfang. LG Margareta

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